Wenn Gott uns jetzt fragen würde:
Sag mir mal, was wünscht du dir eigentlich?
Welchen Geist wünscht du dir für dich selber?
Was ist dein größtes glück?
Das ist vielleicht eine ganz gute Übung zu Pfingsten:
Was würden Sie dann antworten?
Was wünscht du dir?
So wie Gott den jungen Salomo gefragt hat im Traum:
Was wünscht du dir, was soll ich dir geben als Königsgeschenk?
Und der wünscht sich einen Geist der Weisheit und der Einsicht,
um gut und gerecht zu sein.
Das gefällt Gott,
und deswegen schenkt er ihm das andere,
was in seinen Augen nicht ganz so wichtig ist,
gleich dazu:
Schönheit, Reichtum, Glanz, Karriere, langes Leben.
Aber das ist nicht das Erste.
Das Erste ist der Geist, die Weisheit, das Feuer des guten und des Friedens in uns.
Gott fördert eine Art „Weisheit des Herzens“,
unsere Einsicht in das was zählt.
So wie bei Salomo.
Und er hilft uns, die Zeichen der Zeit gut zu deuten,
die anderen als Brüder und Schwestern anzuerkennen.
Freundschaftlich und respektvoll miteinander zu sprechen,
die Ängste und Sorgen der anderen zu verstehen.
Bildquelle: OB
Textquelle: Leo Langemeyer