Der Wind strich kühl durch die Kronen der alten Linden. Ein Schauer von goldenen Blättern segelte zu Boden –
die schönen Tage waren endgültig dahin.
Arthur zog den Kragen seiner Jacke höher.
Ein tiefes Herbstesweh legte sich auf sein Herz, während sich am Horizont düstere Wolken für ein Unwetter zusammenballten.
Der nahende Winter fühlte sich an wie das eigene Älterwerden: dunkler, kälter, beschwerlicher.
Er blickte auf seine rauen, müden Hände.
„Ich will mich vor dem Winter noch in Deine Hände legen“, flüsterte er leise in den Wind.
Es war kein lautes Gebet, sondern ein vertrautes Loslassen.
Arthur dankte Gott im Stillen, dass er noch hier sein durfte – und spürte im selben Moment das tiefe Urvertrauen, das ihn seit Jahrzehnten trug.
Als Arthur wenig später sein kleines Haus betrat, peitschte draußen bereits der Regen gegen die Scheiben.
Er entzündete eine Kerze, und ihr warmes Licht vertrieb die Dunkelheit im Raum.
In seiner Brust breitete sich eine tiefe Gewissheit aus: Der Winter mochte kommen, doch er war nicht allein.
Er wurde gehalten, und aus jeder Tiefe führte ein Weg hinein in den Segen eines neuen Frühlings.
Bildquelle: OB
Textquelle: KI