Dort, wo unser Weg endet, beginnt Gott neu.
Er beginnt nicht so, dass das Erdenleben dieses Jesus von Nazaret um einige Zeit verlängert wird, bis er dann in den Himmel hinein verschwindet.
Dann wäre das Ganze nur eine Episode, ohne Bedeutung für uns, uninteressant.
 
 
Hier am Grab dieses Jesus von Nazaret, setzt Gott einen neuen Anfang, beginnt er eine neue Epoche, eine neue Schöpfung, mit  der der Lauf der alten Schöpfung, der alten Zeit und Welt überholt ist. Hier ist der Wendepunkt. Hier entsteht eine neue Wirklichkeit, die nicht mehr im Zeichen des Todes steht, sondern im Zeichen des Lebens. Freilich, Jetzt kommt alles darauf an, dass diese Wende vom Tod zum Leben in uns zur Wirkung kommt. „Christ ist erstanden …“ Leicht ist´s gesagt und gesungen. Aber gelebt?
 
 
Darum geht es, um die Übersetzung dieses Wortes in unser Leben. Man kann nicht Ostern feiern und tun, als wäre alles beim Alten geblieben. Ostern hat Folgen. Wir, die wir in der Kirche Osterlieder singen, wir sind gefragt: Merkt man das bei euch, dass Ostern ist?

Bildquelle: OB